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Familientherapeutin zeigt Strategien zur Krisenbewältigung auf
Kolpingsfamilie Erbendorf
13.02.2025, 14:41
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„Trotz alledem – was uns in schwierigen Zeiten Schutz gibt“ lautete das Thema des Vortragabends am Mittwoch, den 12. Feb., den die Kolpingfamilie Erbendorf zusammen mit der KEB organisiert hatte. Dazu begrüßte Kolpingvorsitzender Wenz Brenner im Erbendorfer Bürgerhaus die erfahrene Familientherapeutin Angelika Kasseckert aus Mantel. Gerade in der heutigen krisengebeutelten Zeit ist es wichtiger denn je für sich Wege zu finden um einigermaßen gut durch schwierige Lebensphasen zu kommen und diese zu bewältigen.

Zu den negativen Nachrichten aus aller Welt (Krieg, Energiekrise, Naturkatastrophen, usw.) kämen oft persönliche Schicksalsschläge wie Krankheit, der Tod nahestehender Menschen, Arbeitsplatzverlust und weitere, die einem zum Teil ganz schön aus der Bahn werfen können, so die Referentin. „Verlustängste, Verstimmung, Verunsicherung, Wut, Grübeln, Überforderung, Verdrängen können oft die Folge sein.“

Wichtige Stütze im Leben sei hier natürlich eine oder mehrere Vertrauenspersonen aus Familien- oder Freundeskreis, die in guten wie in schwierigen Zeiten verlässlich da sind, ein offenes Ohr haben, Kraft und Halt geben. Resilienz (Widerstandkraft/Lebensmut) entwickeln und verbessern sei zudem unabdingbar. Dazu gehört erst einmal die Akzeptanz der unglücklichen Lage/der schlechten Nachricht/des schlimmen Erlebnisses. Danach sei es wichtig nicht im Zustand zu verharren (Schockstarre), die Schuld bei anderen zu suchen oder in Selbstmitleid zu versinken, sondern wieder ins Tun zu kommen: Opferrolle verlassen, Lösungswege suchen, Visionen und Wünsche definieren, Verantwortung übernehmen, soziale Kontakte nutzen und/oder sich helfen lassen und somit wieder Vertrauen ins Leben zu fassen und die Zukunft optimistisch zu gestalten. Genialer und zugleich mutmachender Schlussgedanke: „Resilienz kann man in jedem Alter entwickeln und ausbauen.“


Beschreibung

Das Kolpingwerk ist ein Verband von engagierten Christen, die in Gesellschaft und Kirche auf der Basis des Evangeliums und der Katholischen Soziallehre Verantwortung übernehmen und Wertebewußtsein schaffen. Das christliche Menschenbild ist Orientierung in allen Lebens- und Glaubensfragen und Ausgangspunkt des Engagements. In der Nachfolge Adolph Kolpings erfüllen die Mitglieder in den Kolpingsfamilien und das Kolpingwerk mit seinen Einrichtungen diese Aufgabe. Kolping auf einen Blick: ist ein katholischer Sozialverband bietet Menschen Orientierung und Lebenshilfe begleitet Menschen durch Bildung und Bildungsarbeit verpflichtet sich einer christlichen Weltgestaltung handelt nach den Prinzipien der katholischen Soziallehre ist Kirche in der Welt von heute* ist Lobby für Familien gestaltet Arbeitswelt mit baut mit an der Einen Welt „Das Lachen aus heiterem Herzen ist mehr wert als die längste und schärfste Predigt.“